Wissen: Konjunktur – diese Indikatoren sollten Sie im Auge behalten
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Wirtschaftsindikatoren sind wichtige Instrumente für die Analyse und Prognose der Entwicklung einer Volkswirtschaft. Ihre Veröffentlichung kann an den Börsen zu erheblichen Kursreaktionen führen. Worauf Anleger achten sollten.


Für Anleger stellen Wirtschaftsindikatoren eine wichtige Einflussgröße bei Investmententscheidungen dar. Denn ihre Veröffentlichung kann zu signifikanten Kursreaktionen führen – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Zwei Kriterien sind dabei von entscheidender Bedeutung. Zum einen, ob und wie stark die publizierten Werte von den Markterwartungen abweichen. Dabei gilt: Je größer der Erwartungsirrtum, umso deutlicher in der Regel die Reaktion. Zum anderen kommt es darauf an, wie stark ein Indikator im Fokus der Marktakteure steht. Je mehr man ihn beachtet, umso größer seine Börsenrelevanz. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger die wichtigsten Konjunkturindikatoren sowie deren Veröffentlichungstermine kennen. Einerseits, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Andererseits, um die fundamentalen Perspektiven einer Volkswirtschaft besser einschätzen zu können.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Da Erwartungen an den Finanzmärkten einen erheblichen Einfluss auf die Kursentwicklungen haben, wird den sogenannten Frühindikatoren eine besonders große Bedeutung beigemessen. Sie laufen der allgemeinen Konjunkturentwicklung voraus. Zu den bekanntesten und aussagekräftigsten Frühindikatoren für Deutschland zählt der ifo Geschäftsklimaindex. Ihn im Auge zu behalten ist quasi ein Muss. Zahlreiche Investmententscheidungen leiten sich aus seinen Veränderungen ab. So auch die bewährte UC European Sector Rotation Strategy, die Privatanleger bequem und einfach mit einem HVB Open End Index Zertifikat (ISIN: DE000HVB12Y9) verfolgen können. Weitere für die Aktienmärkte relevante Frühindikatoren sind die Konjunkturerwartungen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der US-Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) sowie das US-Verbrauchervertrauen des Conference Board.

Weitere Konjunkturkennziffern

Neben den Frühindikatoren gibt es noch die gleichlaufenden Indikatoren (z. B. Bruttoinlandsprodukt, Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätze) sowie die Spätindikatoren (z. B. Arbeitsmarktdaten). Sie dienen vornehmlich der Bestätigung eines wirtschaftlichen Trends bzw. eines konjunkturellen Wendepunktes. Ihr Einfluss auf die Aktienmärkte ist daher nicht ganz so groß wie der der Frühindikatoren. Es sei denn, die Daten fallen völlig aus dem Rahmen. Am ehesten börsenrelevant hat sich in jüngerer Vergangenheit die monatlich vom U.S. Bureau of Labor Statistics ermittelte Zahl der neu geschaffenen US-Stellen erwiesen.

Bildnachweis:

  • iStock : milanvirijevic

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