Was Sie über den Handel mit Devisen wissen sollten


von onemarkets Magazin
am 11.10.17 um 7:45 Uhr in Feature / Investment / Magazin / onemarkets Magazin KOMPAKT Oktober 2017 / Wissen


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Aus den Bewegungen an den Devisenmärkten ergeben sich für risikofreudige Anleger interessante Chancen. Nachfolgend haben wir einige Punkte zusammengestellt, die Sie beim Handel mit Währungen beachten sollten.

onemarkets MagazinGroß, größer, Devisenmarkt

Mit einem durchschnittlichen Handelsvolumen von 5,4 Billionen US-Dollar pro Tag ist der Devisenmarkt (englisch: Foreign Exchange, kurz Forex bzw. FX) der mit Abstand größte Markt der Welt. Selbst an den Aktienmärkten wird nur ein Bruchteil dieser Summe bewegt.

Die meistgehandelten Währungspaare sind Euro/US-Dollar (EUR/USD) mit einem Anteil am Gesamtvolumen von 23 Prozent, gefolgt von US-Dollar/japanischem Yen (USD/JPY: 18 Prozent) und US-Dollar/britisches Pfund (GBP/USD: 9 Prozent). (Quelle: Bank for International Settlements (BIS), Triennial Central Bank Survey, September 2016)

Im Gegensatz zu Aktienbörsen ist der globale Devisenmarkt nicht an einen festen Ort gebunden, sondern findet in der Regel elektronisch über ein Interbankensystem statt.

Der Preis für Währungen

Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung, der in einer anderen Währung ausgedrückt wird. Die Währung, deren Preis festgelegt wird, heißt Basiswährung. Sie ist die erste Währung des Paares. Die Währung, die den Preis ausdrückt, wird notierte Währung genannt.

Der EUR/USD-Kurs gibt also den Preis eines Euros in US-Dollar an. Oder anders ausgedrückt: EUR/USD = 1,20 bedeutet, dass ein Euro für 1,20 US-Dollar erworben werden kann. Wenn der EUR/USD-Kurs auf 1,30 steigt, heißt das, dass für einen Euro mehr US-Dollars bezahlt werden müssen. Der Euro hat also an Wert gewonnen (Aufwertung), während der US-Dollar gleichzeitig an Wert verloren hat (Abwertung).

Fällt der EUR/USD-Kurs dagegen auf 1,10, werden weniger US-Dollar benötigt, um einen Euro zu kaufen. In diesem Fall hat der Euro an Wert eingebüßt, während der US-Dollar stärker geworden ist.

Was Wechselkurse bewegt

In Systemen freier Wechselkurse neigen Währungen mitunter zu beträchtlichen Schwankungen. Neuere Beispiele hierfür sind die massive Abwertung des britischen Pfunds nach dem Brexit-Entscheid oder der jüngste Höhenflug des Euros gegenüber dem US-Dollar. Die Ursachen für solche Bewegungen können sehr vielschichtig sein. Mögliche Faktoren sind zum Beispiel die Entwicklung der Wirtschaft (Konjunktur), geldpolitische Entscheidungen (Zinsen), Veränderungen im Außenhandel (Leistungsbilanz) oder charttechnische Signale. Für den Anstieg des Euros gegenüber dem US-Dollar machen Experten zum einen die unerwartet gute Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone sowie eine mögliche geldpolitische Wende durch die EZB verantwortlich. Zum anderen hat das Sentiment für den US-Dollar nach dem Scheitern wichtiger Vorhaben von US-Präsident Donald Trump spürbar gelitten. Beschlüsse von Notenbanken oder neue Konjunkturdaten können also an den Devisenmärkten mitunter zu heftigen Kursausschlägen führen. Für risikofreudige Anleger ergibt sich daraus die Chance, schon mit kleinem Einsatz hohe Gewinne zu erzielen.

Kleiner Einsatz, große Chance.

Ein beliebtes Vehikel, um von Wechselkursbewegungen zu profitieren, sind Hebelprodukte. Dazu zählen zum Beispiel Optionsscheine. Mit einem EURUSD-Call-Optionsschein kann der Anleger etwa auf einen Anstieg des Euros gegenüber dem US-Dollar setzen. Eine andere Hebelproduktgattung stellen Knock-out-Papiere wie Turbos, Turbos Open-End oder Mini-Futures dar. Sie sind transparenter als Optionsscheine, da die Volatilität beziehungsweise der Zeitwert bei diesen Instrumenten kaum eine Rolle spielt. Darüber hinaus verfügen Mini-Futures und Turbos Open-End über keine Laufzeitbegrenzung. Allerdings bergen Knock-out-Produkte das Risiko, dass bei Berühren oder Durchschreiten einer bestimmten Marke (Knock-out-Barriere) die Produkte sofort wertlos verfallen beziehungsweise lediglich mit einem Restwert zurückgezahlt werden (Knock-out-Ereignis).

Die Akteure am Markt

Rund ein Drittel der weltweiten Währungstransaktionen basieren auf dem grenzüberschreitenden Handel mit Gütern und Dienstleistungen. Importeure und Exporteure treten also als Anbieter oder Nachfrager von Devisen auf. Die weitaus größere Gruppe stellen allerdings die Investoren dar. Sie verfolgen in erster Linie Renditeziele. Oder anders ausgedrückt: Geld wandert dorthin, wo sich die Investoren den größten Profit versprechen.

Starkes Angebot

Als einer der führenden Emittenten von Hebelprodukten in Deutschland bietet HypoVereinsbank onemarkets risikofreudigen Anlegern die Möglichkeit, gehebelt auf die Preisbewegungen zahlreicher Währungspaare zu setzen. Hier ein kleiner Überblick.

>> Alle HVB-Hebelprodukte auf Währungspaare finden Sie hier

Unsere Antwort auf Inflation – maßgeschneidert

Steigende Inflation, niedrige Zinsen und Aktienmärkte nahe ihren Höchstständen – gerade für konservative Anleger verheißt diese Kombination nichts Gutes.

>> Hier erfahren Sie, warum eine maßgeschneiderte Anlage eine lohnende Alternative sein kann.

Bildnachweis:

  • iStock: wx-bradwang


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