Was der Anstieg der Volatilität für strukturierte Produkte bedeutet
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Das Coronavirus gibt in diesen Tagen den Takt an den Finanzmärkten vor. Binnen weniger Tage verloren DAX® & Co. mehr als ein Drittel des Wertes. Niemand kann abschätzen, ob der Boden inzwischen gefunden ist. Die Verunsicherung der Anleger ist weiterhin hoch. 

Dies ist am Volatilitätsindex des DAX®, dem VDAX®-New, klar abzulesen. Zeitweise schnellte das „Angstbarometer“ auf über 90 Indexpunkte nach oben. Aktuell liegt es bei 47 Indexpunkten (Stand: 9. April 2020).

Die erwartete Volatilität ist eine der wichtigsten Komponenten zur Bestimmung der Preise von zahlreichen strukturierten Produkten. Bei Optionsscheinen sorgt ein Anstieg der erwarteten Volatilität, bei sonst gleichen Bedingungen, für einen Anstieg der Prämien. Beruhigt sich die Marktlage, geht die implizite Volatilität meist zurück. Dies hat zur Folge, dass die Prämien fallen. Dies kann sogar dazu führen, dass beispielsweise der Preis eines Call-Optionsscheins fällt, obwohl der Kurs der zugrunde liegenden Aktie steigt. Wer in Phasen relativ hoher Volatilität mit Optionsscheinen handeln will, sollte Papiere wählen, die (deutlich) im Geld sind. Für einen Call-Optionsschein heißt das: Der Basispreis liegt (deutlich) unter dem aktuellen Kurs der Aktie oder des Index.

Optionsscheine sind keineswegs die einzigen Wertpapiere, die sensibel auf Veränderungen der impliziten Volatilität reagieren. Bei Discount- und Bonus-Cap-Zertifikaten kann ein Anstieg der erwarteten Schwankung zu einem Kursrückgang des Wertpapiers führen. Bei der Wahl von Bonus-Cap-Zertifikaten sollten Investoren jedoch auf einen großzügigen Abstand zur Barriere achten. Wird sie einmal berührt oder unterschritten, ist die Chance auf den Bonusbetrag weg.

Weitere Informationen zu Optionsscheinen, Bonus-Cap- sowie Discount-Zertifikaten und vielen anderen Wertpapieren finden Sie in unseren Produktbroschüren unter www.onemarkets.de/wissen.

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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