Strategien für Gewinner


von onemarkets Magazin
am 27.07.17 um 8:03 Uhr in Investment / Magazin / onemarkets Magazin KOMPAKT August 2017 / Topthema


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Acht Jahre DAX®-Rallye – was nun? Wir stellen drei praxiserprobte Strategien vor, die in der Vergangenheit überdurchschnittliche Resultate erzielt haben. Mit HVB Open End Index Zertifikaten können Anleger an deren Wertentwicklung teilnehmen – unbefristet und unbegrenzt.

onemarkets MagazinWenn es um deutsche Aktien geht, ist der DAX® bekanntlich das Maß aller Dinge. Die Deutsche Börse startete den Leitindex am 31. Dezember 1987 mit einer Indexbasis bei 1.000 Punkten. Heute notiert das Aktienbarometer trotz einiger schwerer Rücksetzer bei 12.440 Zählern.* Kaum zu schlagen, könnte man meinen. Aber es geht noch besser. Denn deutsche Nebenwerte haben sich im gleichen Zeitraum fast doppelt so stark entwickelt. So steht der Mid-Cap-Index MDAX®, der ebenfalls am 31. Dezember 1987 mit 1.000 Punkten ins Rennen ging, derzeit bei fast 25.000 Zählern.* Einigen Anlegern ist aber selbst das nicht gut genug. Sie setzen auf Strategien in der Hoffnung, gegenüber einem Vergleichsindex wie dem DAX® oder MDAX® eine Outperformance zu erzielen. Das geht manchmal gut, oft aber auch schief. Mit ein Grund dafür ist, dass Anleger häufig aus dem Bauch heraus, also willkürlich, über die Aktienauswahl und Portfoliozusammenstellung entscheiden. Nicht so beim sysShares® Mid Cap Germany MinVar TR Index. Hier gibt es keinen Ermessensspielraum.

Portfolio-Theorie bildet die Basis

Die Strategie, die hinter dem Index steht, beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der modernen Portfolio-Theorie von Wirtschaftsnobelpreis­gewinner Harry S. Markowitz. Sie hat zum Ziel, eine bessere Wertentwicklung zu erzielen als ein Vergleichsindex. In diesem Fall ist das der MDAX®. Dazu wird bei der Titelselektion und -gewichtung gezielt das Kursrückschlagpotenzial der im Vergleichsindex vertretenen Aktien berücksichtigt. Konkret erfolgt die Auswahl der Einzelaktien auf Basis historischer finanzmathematischer Kennzahlen wie der Volatilität und der Korrelation. Die Volatilität drückt das Kursschwankungsrisiko einer Aktie aus. Dabei gilt: Je höher die Volatilität, umso höher das Schwankungsrisiko. Die Korrelation wiederum gibt – vereinfacht ausgedrückt – Aufschluss darüber, welcher Zusammenhang zwischen der Wertentwicklung zweier Wertpapiere besteht und wie stark dieser ist.

Erfreuliche Entwicklung

Unter Berücksichtigung dieser Kennzahlen wird die Portfoliozusammensetzung ermittelt, welche das geringstmögliche Risiko erwarten lässt – das sogenannte Minimum-Varianz-Portfolio. Ein wichtiger Aspekt: Der Auswahlprozess ist regelgebunden (quantitativ). Nicht individuelle Einschätzungen und Prognosen entscheiden also über die Titel­aus­wahl und -gewichtung, sondern ausschließlich ein erprobtes finanzmathematisches Portfolio-Optimierungsmodell.

Mit einem HVB Open End Index Zertifikat (ISIN: DE000HY41P23) haben Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung des sysShares® Mid Cap Germany MinVar TR Index eins zu eins und zeitlich unbegrenzt teilzunehmen. Wie der Chart unten zeigt, weist der Index eine klar positive Performance auf*.

Die sys­Shares® Minimum-Varianz-Strategie gibt es übrigens auch mit dem EURO STOXX 50® als Vergleichsindex. Investierbar ist dieser europäische Ansatz über ein HVB Open End Index Zertifikat (ISIN: DE000HY816C9) auf den sysShares® Large Cap Europe MinVar TR Index. Auch diese Variante hat sich in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut geschlagen.

Vom Übernahmefieber profitieren

Praxiserprobt ist auch die nächste Strategie. Es ist kein Geheimnis, dass Fusionen und Übernahmen (englisch: Mergers & Acquisitions, kurz M&A) beim Zielunternehmen häufig zu deutlichen Kursgewinnen führen können, insbesondere wenn um das Objekt der Begierde ein Übernahmekampf entbrannt ist. Auch dieser Umstand lässt sich strategisch nutzen.

Ein aktuelles Beispiel für einen Übernahmekampf liefert Stada. Um den Darmstädter Pharmakonzern buhlen mehrere Investorengruppen. Das jüngste Angebot stammt von den Finanzin­­ves­toren Bain und Cinven. Es liegt bei 66,25 Euro je Stada-Aktie (Stand: 19. Juli 2017). Zum Vergleich: Am Tag bevor die ersten konkreten Übernahme­gerüchte aufkamen – es war der 9. Dezember 2016 –, notierte der Titel lediglich bei rund 44 Euro.* Stada ist kein Einzelfall. Einer Schätzung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PwC zufolge, wurden allein im vergangenen Jahr 865 deutsche Firmen von ausländischen Investoren übernommen. Der Gesamtwert der Transaktionen soll sich auf knapp 53 Milliarden Euro belaufen haben (Quelle: PwC, Studie „Destination Deutschland“ vom Dezember 2016). Auch in Zukunft ist in Deutschland mit regen M&A-Aktivitäten zu rech­nen. Das erwartet zumindest die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. In deren aktuellem „M&A Forum“ heißt es, dass der beschleunigte digitale Wandel dem M&A-Markt einen starken Schub verleihen werde.

20 Kaufkandidaten im Paket

Mit einem HVB Open End Index Zertifikat (ISIN: DE000HU5JPC0) auf den Solactive® German Mergers & Acquisitions Index können Anleger im Paket auf ausgewählte deutsche Übernahmekandidaten setzen. Der Index enthält derzeit 20 heimische Firmen, die aufgrund verschiedener Kriterien nach Ansicht des Indexkomitees eine vergleichsweise hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, Ziel einer Firmenübernahme oder Fusion zu werden. Zu den Kriterien zählen zum Beispiel die Marktstellung, die technologische Wettbewerbsfähigkeit oder die M&A-Affinität des Unternehmens. Damit der Index immer auf dem neuesten Stand bleibt, erfolgt vierteljährlich eine Überprüfung der Zusammensetzung. Neben Stada sind im Index derzeit unter anderem auch Aixtron, MorphoSys, Pfeiffer Vacuum und Xing vertreten (Stand: 19. Juli 2017).

Im Takt der Konjunktur investieren

Bei der dritten Anlagestrategie steht die Konjunktur im Fokus. Bekanntlich stellt die Wirtschaftsentwicklung einen ganz wesentlichen Einflussfaktor für die Performance an den Aktienmärkten dar. Genau hier setzt der von den Anlageexperten der UniCredit entwickelte UniCredit European Sector Rotation Strategy Index an. Je nach Konjunkturphase wird dabei in einen zyklischen oder defensiven Branchenkorb investiert. Das Auswahluniversum stellt der STOXX® Europe 600 Index dar. Als Indikator für die konjunkturelle Verfassung dienen wiederum die ifo Geschäftserwartungen. Steigen diese mindestens drei Monate in Folge um zwei oder mehr Indexpunkte an, dann wird ein Aufwärtstrend identifiziert und der zyklische Korb ist gefragt. Um einen Abwärtstrend zu erkennen, verhält es sich genau umgekehrt. In diesem Fall kommt der defensive Branchenkorb zum Zug. Die ifo Geschäftserwartungen sind eine Teilkomponente des ifo Geschäftsklimaindex. Sie werden monatlich vom ifo Institut ermittelt und spiegeln die Erwartungen der befragten Unternehmen an die Geschäftsentwicklung wider.

Sector Rotation

Der Konjunkturzyklus bildet zwar eine wichtige Grundlage für die Sector-Rotation-Strategie, ist aber nur für 50 Prozent der Indexzusammensetzung verantwortlich. Über die zweite Hälfte entscheidet ein Trendfolgemodell. Der Gedanke dahinter ist, das Momentum beziehungsweise die Stimmung an den Aktienmärkten in den Index miteinzubeziehen. Dazu wird jeden Monat die durchschnittliche Wertentwicklung des zyklischen Korbs, des defensiven Korbs und des STOXX® Europe 600 Index festgestellt und diese miteinander verglichen. Die Komponente mit der besten durchschnittlichen Wertentwicklung in den vorangegangenen drei Monaten stellt die andere Hälfte der Indexzusammensetzung dar. Wie im obigen Chart zu erkennen ist, hat sich der UniCredit European Sector Rotation Strategy Index seit seinem Start am 24. Februar 2016 positiv entwickelt.* Mit einem HVB Open End Index Zertifikat (ISIN: DE000HVB12Y9) können Anleger an der Wertentwicklung des Index eins zu eins teilnehmen.

Risiken beachten

HVB Open End Index Zertifikate bieten die Möglichkeit, kostengünstig und transparent an der Entwicklung eines Aktienindex teilzunehmen. Allerdings sollten Anleger beachten, dass diese Produkte über keinen Kapitalschutz verfügen. Das heißt: Im Fall einer negativen Indexentwicklung nimmt der Anleger auch an den Verlusten eins zu eins und unbegrenzt teil. Außerdem handelt es sich bei den HVB Open End Index Zertifikaten um Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Ein weiterer Punkt: Die UniCredit Bank AG ist berechtigt, die HVB Open End Index Zertifikate ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag zurückzuzahlen.

HVB Open End Index Zertifikat: Sector-Rotation-Strategie
Basiswert UniCredit European Sector Rotation Strategy Index
ISIN/WKN DE000HVB12Y9/HVB12Y
Laufzeit Open End*
Teilhabefaktor 100 %*
Währung EUR
Verwlatungsentgelt 1,35 % p.a.*
Briefkurs (Verkaufspreis) EUR 1.270,07
* Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen.
Stand: 19.7.2017
Funktionsweise des Produkts finden Sie hier
Weitere Informationen unter: onemarkets.de/HVB12Y

 

HVB Open End Index Zertifikat: Minimum-Varianz-Strategie
Basiswert sysShares® Mid Cap Germany MinVar TR Index
ISIN/WKN DE000HY41P23/HY41P2
Laufzeit Open End*
Teilhabefaktor 100 %*
Währung EUR
Verwlatungsentgelt 1,20 % p.a.*
Briefkurs (Verkaufspreis) EUR 143,81
* Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen.
Stand: 19.7.2017
Funktionsweise des Produkts finden Sie hier
Weitere Informationen unter: onemarkets.de/HY41P2

 

HVB Open End Index Zertifikat: Mergers-&-Acquisitions-Strategie
Basiswert Solactive® German Mergers & Acquisitions Performance Index
ISIN/WKN DE000HU5JPC0/HU5JPC
Laufzeit Open End*
Teilhabefaktor 100 %
Währung EUR
Verwaltungsentgelt 1,00 % p.a.
Briefkurs (Verkaufspreis) EUR 31,33
* Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rück­zahlungsbetrag zurückzuzahlen.
Stand: 19.7.2017
Funktionsweise des Produkts finden Sie hier
Weitere Informationen unter: onemarkets.de/HU5JPC

 

Bildnachweis:

  • Photocase: photögraphy.com

* Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: 19.7.2017



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