Steuerthema: Aktuelles zur Abgeltungsteuer, von Thomas Wagner
0
Print Friendly, PDF & Email

Zur Erinnerung: Ab dem 1. Januar 2024 (spätestens ab dem 1. Januar 2025) werden die Banken Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Fremdwährungen auf verzinslichen Anlagekonten im Rahmen der Abgeltungsteuer berücksichtigen. Wir hatten dazu berichtet. Jede Einzahlung auf einem Termin- oder Tagesgeldkonto stellt eine Anschaffung und jede Auszahlung eine Veräußerung dar. Gleiches gilt bei der Wiederanlage (Prolongation) auf Termingeldkonten. Keine Abgeltungsteuer fällt bei Gewinnen und Verlusten auf Zahlungsverkehrskonten und auf unverzinslichen Konten an.

Anlegerinnen und Anleger mit Investmentfondsanteilen im Depot müssen im Januar nächsten Jahres mit der Belastung der Abgeltungsteuer auf die ­sogenannte Vorabpauschale rechnen, wenn diese den Sparer-Pauschbetrag übersteigt. Die Vorabpauschale soll als risikolose Marktverzinsung eine Mindestbesteuerung der Erträge des Investmentfonds sicherstellen. Sie kommt jedoch nur zum Ansatz, wenn die Ausschüttungen die risikolose Marktverzinsung unterschreiten und der Investmentfonds im laufenden Jahr eine positive Wertentwicklung hatte.

Die ab 2025 geltenden Meldepflichten der Banken über den Bezug von inländischen Dividenden und der darauf einbehaltenen Kapitalertragsteuer werfen ihre Schatten voraus. Neben umfassenden Angaben zu den entsprechenden Aktien müssen die Banken auch Informationen über die Anlegerinnen und Anleger wie deren Identifikationsnummer bzw. Steuernummer den Finanzbehörden mitteilen. Sollten diese den Banken noch nicht vorliegen, ist mit entsprechenden Nachfragen bei den Anlegerinnen und Anlegern zu rechnen.

Zum Schluss der übliche Hinweis auf die Antragsfrist 15. Dezember, wenn Sie nicht verrechnete Aktien- und sonstige Wertpapierverluste auf Ihrer Steuerbescheinigung ausgewiesen haben möchten. Verluste aus Termingeschäften oder wertlosen Wertpapieren werden automatisch ausgewiesen. Diese dürfen nur von Ihrem Finanzamt berücksichtigt werden, nicht von Ihrer Bank.

Fragen zu allen Themen beantwortet Ihr:e Steuerberater:in.

Bildnachweis: UniCredit Bank AG

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank GmbH zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Funktionsweisen der Produkte