Schicksalsjahr 2019 – Wie Sie die Piste meistern
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Den Aktienmärkten könnte im kommenden Jahr eine rasante Tour auf tückischem Gelände bevorstehen. Anleger sollten für ein mögliches Auf und Ab gerüstet sein. Wie das geht? Mit Anlagelösungen von HypoVereinsbank onemarkets. Erfahren Sie, wie Ihnen auch bei schwierigen Rahmenbedingungen der „Sprung“ gelingt.

„Erwarte das Beste und sei gefasst auf das Schlimmste“, lautet eine bekannte Redensart. Das scheint mit Blick auf das Börsenjahr 2019 zwar etwas übertrieben. Gleichwohl dürfte den Anlegern eine ereignisreiche und mitunter auch nervenaufreibende Zeit bevorstehen. Streckenabschnitte mit erhöhtem Schwankungsgrad sind nicht auszuschließen. Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, auf mögliche „Geländeunebenheiten“ gut vorbereitet zu sein. Eine Möglichkeit hierzu stellen Anlageprodukte von HypoVereinsbank onemarkets dar. Sie bieten Anlegern unter anderem die Chance, auch bei widrigen Marktbedingungen ansehnliche Erträge zu erzielen.

Risikofaktor Konjunktur

Ein großes Thema ist momentan die Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung. Wohin steuert die Weltwirtschaft nach fast zehn Jahren des Aufschwungs? In Deutschland zum Beispiel verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2018 erstmals seit Jahren wieder einen leichten Rückgang. Und auch in der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum abgeschwächt. „Die ungewisse Zukunft der globalen Wirtschaftsordnung und der demografische Wandel stellen die deutsche Volkswirtschaft vor große Herausforderungen“, heißt es im jüngst veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Ungünstigere Rahmenbedinungen und Kapazitätsengpässe würden das Expansionstempo dämpfen. Folglich rechnen die sogenannten Wirtschaftsweisen, wie der Sachverständigenrat auch bezeichnet wird, in diesem Jahr für Deutschland mit einem Wirtschaftswachstum von nur noch 1,6 Prozent. Die ursprüngliche Prognose lag mit 2,3 Prozent deutlich darüber. Im kommenden Jahr könnte die Konjunktur noch weiter an Schwung verlieren. Fragt sich nur, wie sehr. Bei einigen wichtigen konjunkturellen Frühindikatoren wie dem ifo-Geschäftsklimaindex oder den ZEW-Konjunkturerwartungen zeigt der Trend bereits seit Monaten nach unten. Da stellt sich die Frage: Woher rührt der Pessimissmus?

Waffenstillstand im Handelsstreit

Eine ganz entscheidende Stimmungsbremse sind die protektionistischen Tendenzen in der Handelspolitik von Donald Trump. Der US-Präsident ist davon überzeugt, dass die Vereinigten Staaten sowohl von der EU als auch von China im Wirtschaftsverkehr unfair behandelt werden. Zu einer überraschenden Wende kam es nun auf dem G20-Gipfel in Argentinien. Dort haben sich Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping darauf verständigt, eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zunächst einmal zu vermeiden und in den nächsten 90 Tagen Verhandlungen über strittige Handelsfragen zu führen.

USA schaden sich selbst

Vom Tisch ist das Thema damit aber noch lang nicht. Nach Berechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte die globale Wirtschaftsleistung – sofern alle Drohungen in der Handelspolitik umgesetzt werden – langfristig um rund 0,4 Prozent unter den bisherigen IWF-Annahmen zurückbleiben. In Zahlen ausgedrückt, würde das einer Einbuße von rund 400 Milliarden US-Dollar entsprechen. Massiv betroffen wären übrigens auch die USA selbst. Das Bruttosozialprodukt der größten Volkswirtschaft der Welt würde nach Berechnung des IWF langfristig um 0,9 Prozent unter seinem Potenzial bleiben (Quelle: IWF, World Economic Outlook, Oktober 2018). Auch ifo-Präsident Fuest sieht den US-Präsidenten mit seinem Hang zum Protektionismus auf dem falschen Weg: Trump täusche sich, wenn er denkt, dass die Abschottung der Märkte China und Europa mehr schaden würde als Amerika, schreibt der Volkswirt in einem ifo-Positionspapier.

Brexit: Der Showdown naht

Ein anderes Thema, das die Märkte lange Zeit in Atem gehalten hat und für das sich nun eine Lösung abzeichnen könnte, ist der Brexit. Mitte November wurde zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ein Abkommensentwurf erzielt, in dem die Bedingungen für den Austritt festgelegt sind. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten haben das Abkommen bereits abgesegnet. Abgewendet ist der gefürchtete Hard Brexit damit aber noch nicht. Denn damit der Deal gültig wird, muss auch das britische Parlament dem Abkommen zustimmen. Und genau das war zu Redaktionsschluss (30. November 2018) noch fraglich. Groß ist die Anzahl der Brexit-Hardliner. Zum Showdown kommt es im Palace of Westminster am 11. Dezember 2018. Fakt bleibt, dass ein harter Brexit fatale Folgen hätte. Er könnte nach Berechnung der New Yorker Beratungsfirma Oliver Wyman bei den betroffenen Unternehmen zu unmittelbaren Zusatzkosten (etwa Zöllen) in Höhe von 69 Milliarden Euro führen. Davon würden 32 Milliarden Euro auf britische und 37 Milliarden Euro auf in der EU beheimatete Firmen entfallen. Harter Brexit bedeutet, dass sich Brüssel und London nicht auf ein Freihandelsabkommen verständigen können und der Handel mit Großbritannien in Zukunft auf Basis der Regeln der Welthandelsorganisation WTO abgewickelt wird.

Was machen die Notenbanken?

Weitere Unsicherheitsfaktoren, welche die Aktienmärkte im kommenden Jahr bewegen könnten, sind ein mögliches Wiederaufflackern der Euro-Krise, steigende Energiekosten sowie die Geldpolitik der Notenbanken. Letztere verspricht besondere Spannung. Zur Erinnerung: Als in den USA im Frühjahr dieses Jahres die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen als Folge der restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank Fed deutlich gestiegen sind, führte das an den internationalen Aktienmärkten zu größeren Erschütterungen. Es ist davon auszugehen, dass die Fed ihren Erhöhungszyklus infolge der steigenden Inflationsgefahren in den USA fortsetzt. Das heißt: Festverzinsliche US-Anlagen dürften weiter an Attraktivität gegenüber Aktieninvestments gewinnen. Das wiederum könnte die Kurse an der Wall Street und damit auch im Rest der Welt unter Druck bringen. Von einer Leitzinserhöhung ist die Europäische Zentralbank (EZB) dagegen noch ein gutes Stück entfernt. Einen solchen Schritt – es wäre der erste seit Juli 2011 – zieht EZB-Chef Mario Draghi erst ab Herbst 2019 in Betracht. Aber wie die Vergangenheit lehrt, zeigen sich die Aktienmärkte bereits im Vorfeld geldpolitischer Wenden ausgesprochen schwankungsanfällig.

Wachstum ja, aber schwächer

Es gibt für Anleger auch gute Nachrichten. Denn trotz der rückläufigen Konjunkturerwartungen ist eine Rezession nicht in Sicht. Zwar dürfte die Weltwirtschaft nach Prognose des IWF mit plus 3,7 Prozent etwas weniger stark wachsen als ursprünglich angenommen. Die Entwicklung bleibt aber nach oben gerichtet. Ähnliches gilt für die Unternehmensgewinne, die bekanntlich in besonderem Maß einen Treiber für die Aktienkurse darstellen. Auch hier dürften sich die Wachstumsraten abschwächen, der positive Gewinntrend wird aber aller Voraussicht nach intakt bleiben.

Aktien vergleichsweise billig

Was ebenfalls Mut macht, sind die durch die diesjährigen Kursverluste reduzierten Bewertungen. So bewegt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für den DAX® infolge der Verluste mittlerweile wieder im Bereich seines langjährigen Mittels. Das Gleiche gilt für den EURO STOXX 50®. Der japanische Nikkei 225 macht sogar einen richtig preiswerten Eindruck. Nur US-Aktien weisen im Vergleich zum historischen Schnitt weiterhin einen Aufschlag aus (siehe Grafik). Christian Stocker, Aktienstratege bei der UniCredit, geht für das neue Jahr per saldo von einer Seitwärtsbewegung der Märkte aus. Gleichwohl rechnet er mit Phasen erhöhter Schwankungen. Unter Druck kommen könnten nach Ansicht von Stocker vor allem zyklische Werte. „Besser schlafen dürfte man im kommenden Jahr mit defensiven Titeln, weil sie sich in einem stabileren Gewinnumfeld bewegen“, erklärt der UniCredit-Aktienstratege (siehe auch Interview).

 

Anlegen mit Köpfchen

Eine weitere sinnvolle Maßnahme, das Risiko zu reduzieren, können ausgewählte Anlageprodukte darstellen (siehe Tabelle unten). Sie schützen den Anleger auf der einen Seite bis zu einem gewissen Grad bei Kursverlusten der zugrunde liegenden Aktie. Auf der anderen Seite bieten sie dem Inhaber die Chance auf ansehnliche, wenngleich begrenzte Erträge. Entsprechende Produkte können daher insbesondere bei seitwärts tendierenden oder schwächelnden Kursen einer direkten Anlage in Aktien überlegen sein.

So reduzieren Sie das Risiko

Eine HVB Aktienanleihe Protect (ISIN: DE000HVB31C5) auf die Aktie des Versorgers RWE (= Basiswert) wird am Laufzeitende im Juni 2020 zu 100 Prozent des Nennbetrags zurückgezahlt, sofern die Aktie am letzten Beobachtungstag auf Höhe oder über der Barriere von 70 Prozent ihres Referenzpreises (Schlusskurs) am anfänglichen Beobachtungstag schließt. Der Sicherheitspuffer beträgt anfänglich also 30 Prozent. Dazu erhält der Anleger eine jährliche Zinszahlung in Höhe von 4,90 Prozent auf den Nennbetrag, die unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt wird. Schließt die RWE-Aktie am letzten Beobachtungstag dagegen unterhalb der Barriere, dann erfolgt die Rückzahlung der Anleihe nicht in Höhe des Nennbetrages, sondern durch Lieferung von Aktien der RWE AG in festgelegter Anzahl pro Anleihe zuzüglich der Zinszahlung. Ein etwaiger Aktienbruchteil wird ausgezahlt. Werden die Kursverluste nicht durch die Zinszahlungen ausgeglichen, entsteht ein Verlust. Ein weiteres interessantes Anlagebeispiel stellt ein HVB Express Plus Zertifikat (ISIN: DE000HVB31Y9) auf die Aktie der Deutschen Lufthansa dar. Dieses Produkt hat einen Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Rückzahlung am Laufzeitende im Dezember 2022 erfolgt zu 1.332 Euro (inklusive Ertrag). Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Lufthansa-Aktie am letzten Beobachtungstag auf Höhe oder über der Ertrags-Barriere schließt. Diese liegt bei 60 Prozent des Startwertes. Die Aktie kann also um bis zu 40 Prozent fallen und trotzdem wäre dem Anleger bei Fälligkeit die volle Rückzahlung (inklusive Ertrag) sicher. Zu Verlusten kommt es erst, wenn am Laufzeitende die Barriere verletzt ist. Darüber hinaus besteht bei diesem Produkt unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung mit Ertrag.

Volles Programm

Eine kleine Auswahl an interessanten Anlageprodukten finden Sie in der Tabelle unten. Über unser komplettes Produktangebot sowie unsere Produktneuheiten informieren wir Sie auf onemarkets.de. Bitte beachten Sie, dass es sich bei den genannten Produkten um Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG handelt. Im Falle einer Insolvenz, das heißt Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

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Basiswert Produkttyp ISIN (Letzter) Rückzahlungstermin Ausstattungsmerkmale
Arcelor Mittal S.A. HVB Discount Zertifikat DE000HW7U215* 03.01.2020 Discount: 16,74 %, Cap (obere Kursgrenze): EUR 19,–
Covestro AG HVB Express Aktienanleihe Protect DE000HX5WJS9* 15.01.2022 Barriere: 50 %**, Zinszahlung: 4,00 % p. a.***
Dt. Lufthansa AG HVB Express Plus Zertifikat DE000HVB31Y9* 21.12.2022 Ertrags-Barriere: 60 %**, max. Rückzahl.: EUR 1.332,–****
RWE AG HVB Aktienanleihe Protect DE000HVB31C5* 18.06.2020 Barriere: 70 %**, Zinszahlung: 4,90 % p. a.***
Tesla Inc. HVB Bonus Cap Zertifikat DE000HX3LF90 28.06.2019 Barriere: USD 200,–, max. Rückzahlungsbetrag: EUR 450,–
Wirecard AG HVB Express Plus Zertifikat DE000HVB32E9* 18.01.2024 Ertrags-Barriere: 60 %**, max. Rückzahl.: EUR 1.417,50****
* Produkt in Zeichnung
** vom Referenzpreis (Schlusskurs) am anfänglichen Bewertungstag
*** bezogen auf den Nennbetrag
**** pro Zertifikat
Die Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht; Information zur Funktionsweise des Produkts. Im Falle einer Insolvenz, das heißt Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.
Stand: 30.11.2018

Bildnachweis:

  • Shutterstock: Dymtro Vietrov

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Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

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