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Analysten erwarten, dass sich die Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten auch im neuen Jahr fortsetzen wird. HVB-Anlageprodukte bieten auch in solchen Phasen interessante Ertragschancen. Wie verraten Ihnen drei Anlagestrategien, mit denen Sie Ihr Depot in Form halten – von ertragsorientiert bis defensiv.

onemarkets MagazinWas wird das kommende Jahr wohl bringen? Nach einem ungewöhnlich ereignisreichen und volatilen Börsenjahr 2016 fragen sich viele Anleger, wie es mit den Kursen in den nächsten Monaten weitergehen wird. Eines scheint bereits jetzt sicher: Es dürfte spannend bleiben. Allein schon wegen der Geldpolitik der Notenbanken. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Europäischen Zentralbank (EZB) zu. Bleibt sie ihrem Kurs treu und pumpt über das Anleihekaufprogramm weiterhin Milliarden in die Märkte? Davon gehen zumindest viele Experten aus. Zu fragil präsentiert sich derzeit die Wirtschaft in der Eurozone, um einen geldpolitischen Richtungswechsel zu wagen. Zwar erwarten die Analysten von UniCredit Research, dass die Inflation im kommenden Jahr infolge der höheren Rohstoffpreise etwas anziehen wird. Das könnte für eine moderate Reduzierung der Anleihekäufe seitens der EZB sprechen (Stichwort Tapering). Allerdings, so die UniCredit-Experten, bestehe das Risiko, dass sich der Brexit negativ auf die europäische Konjunktur auswirken könnte. Ungewiss ist auch, welche Folgen der unerwartete Triumph von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl auf die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Europa haben wird. Das sind viele Fragezeichen. Deshalb gehen die Strategen von UniCredit Research in ihrem Basisszenario derzeit lediglich von einem Wirtschaftswachstum von einem Prozent für die Eurozone aus.

Viele Unwägbarkeiten

Neben der Unsicherheit, die sich aus der nur schwer einzuschätzenden Politik des kommenden US-Präsidenten Trump ergeben dürfte, wird aller Voraussicht nach auch der Brexit die Märkte im nächsten Jahr in Atem halten. Denn die eigentlichen Austrittsverhandlungen stehen bekanntlich erst an. Können sich Großbritannien und die Union gütlich einigen? Oder kommt es zu einer „harten Scheidung“? Im schlimmsten Fall würde der Freihandel gestoppt, die Binnenmarktregeln verfallen und Zollschranken wiedererrichtet. Besonders stark betroffen wären von diesem Worst-Case-Szenario laut einer Studie des ifo-Instituts die deutsche Automobilindustrie, die langfristig mit einem Umsatzrückgang von zwei Prozent rechnen müsste. Aber auch die Elektronikbranche, die Metallerzeuger und der Lebensmittelsektor hätten laut ifo-Institut überdurchschnittliche Einbußen zu beklagen (Quelle: www.cesifo-group.de). Ein weiteres brisantes Thema ist das Verfassungsreferendum in Italien. Es findet am 4. Dezember 2016 (und damit kurz nach dem Erscheinungstermin dieses Magazins) statt. Eine Absage der Italiener zu der von Ministerpräsident Matteo Renzi angestrebten Verfassungsreform, die zum Ziel hat, Staat und Bürokratie zu verschlanken, könnte die separativen Kräfte im Land stärken und die EU in eine weitere Krise stürzen.

blick_in_die_zukunft

Wie investieren?

Angesichts der vielen offenen Fragen gehen die Analysten von UniCredit Research davon aus, dass das wirtschaftliche und politische Umfeld in Europa in den kommenden Monaten von einer erhöhten Unsicherheit geprägt sein wird. Vor diesem Hintergrund erachten sie es für eher unwahrscheinlich, dass sich die europäischen Aktienmärkte in näherer Zukunft deutlich und nachhaltig nach oben absetzen werden. Vielmehr erwarten die Strategen, dass sich die Seitwärtsbewegung an den europäischen Aktienmärkten noch eine Weile fortsetzen wird, allerdings bei erhöhter Schwankungsintensität. Zum Ende des ersten Quartals 2017 halten sie beim EURO STOXX 50® einen Stand von rund 3.000 Punkten und beim DAX® ein Niveau von 10.500 Punkten für möglich. Damit liegen sie – was den EURO STOXX 50® betrifft – in der Nähe der Konsensschätzung. Diese geht beim europäischen Leitindex von einem Indexstand bei 3.025 Punkten per Ende März 2017 aus. Beim DAX® fällt der Analystenkonsens mit 11.017 Punkten zum 31. März 2017 dagegen positiver aus. Der Analystenkonsens basiert auf einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter 16 deutschen Banken (Quelle: ZEW-Prognosetest vom Oktober 2016).

Unterschiedliche Ansätze

Stagnierende Kurse bei erhöhter Volatilität – für Aktienanleger sind das eigentlich keine so tollen Aussichten. Eigentlich. Denn mit Anlageprodukten von HVB onemarkets gibt es eine Möglichkeit, auch in einem Seitwärtsszenario einen zumeist schon vorab bekannten Ertrag zu erzielen, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Nun ist es kein Geheimnis, dass sich Anleger bezüglich ihrer Erwartungen an Chance und Risiko unterscheiden. Der eher konservative Typ sucht eine höhere Sicherheit und ist dafür bereit, sich auch mit geringeren Renditen zu begnügen. Dann wiederum gibt es Anleger, für die die Ertragschance im Fokus steht und die dafür ein vergleichsweise höheres Risiko in Kauf nehmen. Ein großer Vorzug von HVB-Anlageprodukten ist es, dass sich persönliche Wünsche bis zu einem gewissen Grad umsetzen lassen. Es kommt nur auf die Art und Ausstattung des Produkts an. Übergeordnet sind drei Strategien vorstellbar: Die erste richtet sich an den ertragsorientierten Anleger, der überdurchschnittliche Renditen wünscht. Strategie zwei zielt auf Anleger, die auf einen gewissen Schutz vor Kursrückschlägen nicht verzichten wollen. Der dritte Ansatz schließlich richtet sich an eher konservative Naturen, also an all jene, die selbst bei größeren Kursrücksetzern mit ihrem Investment auf der Gewinnerseite stehen möchten. Wie die Strategien konkret aussehen und welche Möglichkeiten sie bieten, soll im Folgenden veranschaulicht werden. Ein ganz wesentlicher Aspekt dabei: Für den Erfolg aller drei Ansätze ist es nicht nötig, dass sich der Basiswert – das ist die dem Anlageprodukt zugrunde liegende Aktie – positiv entwickelt. Eine Seitwärtsbewegung reicht in der Regel aus.

Strategie 1: Ertrag im Fokus

In Niedrigzinszeiten wie diesen sehnen sich viele Anleger nach einem Mehr an Ertrag. Dass unter gewissen Voraussetzungen selbst Renditen von sieben, acht oder noch mehr Prozent möglich sind, zeigt beispielsweise ein HVB Discount Zertifikat (ISIN: DE000HU67SX1) auf die Aktie des französischen Industriegase-Herstellers Air Liquide. Mit dem Papier steigt der Anleger mit einem Abschlag (Discount) von derzeit 10,9 Prozent in die Aktie ein. Schließt Air Liquide am Laufzeitende (konkret am letzten Bewertungstag, dem 15. Dezember 2017) auf oder über dem Cap (obere Kursgrenze) bei 92 Euro, würde das Zertifikat zum maximalen Rückzahlungsbetrag (entspricht dem Cap) von 92 Euro zurückgezahlt. Aktuell notiert die Aktie bei 93,31 Euro. Das heißt, um den maximalen Rückzahlungsbetrag zu erhalten, reicht es aus, dass der Titel am Laufzeitende sein Niveau hält. Durch den vergünstigten Einstieg kostet das Zertifikat derzeit 83,23 Euro. Bei einer maximalen Rückzahlung von 92 Euro – wie gesagt ist dafür lediglich eine Seitwärtsbewegung notwendig – wäre demnach ein Ertrag von 9,8 Prozent pro Jahr möglich. Das ist eine stolze Gewinnchance, dafür bietet das Produkt jedoch kaum einen Puffer vor Kursverlusten. Denn sollte Air Liquide am Laufzeitende unter dem Cap notieren, würde die Aktie geliefert. Notiert diese unter dem Kaufkurs des Zertifikats, erleidet der Anleger einen entsprechenden Verlust.

Bitte beachten Sie: Alle Angaben beziehen sich auf den Stichtag 16. November 2016. Nicht berücksichtigt sind Erwerbs- und Veräußerungskosten. Beide Punkte gelten auch für alle nachfolgenden Ausführungen.

Strategie 2: Sicherheitspuffer

Nicht jeder Anleger wird es als ausreichend erachten, mit einem so kleinen Sicherheitspuffer zu investieren wie im vorangegangenen Beispiel. Auch für diese tendenziell sicherheitsorientiertere Gruppe gibt es zahlreichende passende HVB-Produkte. Ein Beispiel hierfür ist die HVB Express Aktienanleihe auf die Aktie der Allianz (ISIN: DE000HVB1813). Das Produkt ist am Laufzeitende im November 2020 mit einer Barriere ausgestattet. Sie liegt bei 65 Prozent des Schlusskurses der Allianz-Aktie am anfänglichen Bewertungstag (= Referenzpreis). Oder mit anderen Worten: Bei Laufzeitbeginn beträgt der Sicherheitspuffer beachtliche 35 Prozent. Schließt die Aktie am letzten Bewertungstag auf oder über der Barriere, wird die Anleihe zum vollen Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro zurückgezahlt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Damit dieser Fall eintritt, muss die Allianz-Aktie an einem der relevanten Bewertungstage zumindest auf oder über ihrem Startniveau (Referenzpreis) schließen. Der größere Schutz am Laufzeitende spiegelt sich in einer nicht ganz so üppigen Ertragschance wider. Gleichwohl kann sich ein Zinssatz von 4,5 Prozent pro Jahr, der darüber hinaus unabhängig von der Entwicklung der Allianz-Aktie gezahlt wird, durchaus sehen lassen. Obwohl das Risiko bei dieser Anlage durch die Barriere reduziert ist, sind Verluste nicht ausgeschlossen. Denn schließt die Aktie, sofern es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung gekommen ist, am letzten Bewertungstag unter der Barriere, erfolgt die Rückzahlung der Anleihe nicht durch Zahlung des Nennbetrages, sondern durch Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl von Allianz-Aktien. In diesem Fall erleidet der Anleger einen Verlust.

Strategie 3: tiefe Barriere

An den Aktienmärkten sind Kurskorrekturen von mehr als 30 Prozent zwar vergleichsweise selten, sie kommen aber immer wieder vor. Anleger, die sich auch gegen höhere Kursrückschläge absichern wollen, haben ebenfalls mit entsprechend ausgestatteten HVB-Anlageprodukten die Möglichkeit hierzu. Ein Beispiel für diesen relativ defensiven Strategieansatz ist das HVB Bonus Cap Zertifikat auf die Aktie der Deutschen Lufthansa (ISIN: DE000HU6YVF8). Das Produkt wird am Laufzeitende im Dezember 2017 zum Bonusbetrag von 9 Euro (= Cap) zurückgezahlt, sofern die Aktie während der Laufzeit niemals die Barriere bei 6 Euro berührt oder unterschreitet. Aktuell steht die Deutsche Lufthansa bei 12,58 Euro.

Der Abstand bis zur Barriere beträgt also rund 52 Prozent. Das ist ein vergleichsweise dicker Puffer. Logisch, dass die Ertragschancen nicht in dem Himmel wachsen. Und dennoch: Bei einem aktuellen Kaufkurs des Zertifikats von 8,77 Euro wäre, vorausgesetzt, die Barriere bleibt unberührt, immerhin eine maximale Rendite von 2,6 Prozent pro Jahr möglich. Gleichwohl besteht auch bei solch vergleichsweise konservativen Anlagen ein gewisses Risiko. Denn wird die Barriere während der Laufzeit auch nur einmal verletzt, entfällt der Anspruch auf eine Rückzahlung zum Bonusbetrag. In diesem Fall drohen dem Anleger Verluste, es sei denn, die Aktie erholt sich bis zum Laufzeitende wieder bis zur Höhe des Caps bei 9 Euro (alle Angaben beziehen sich auf den Stichtag 16. November 2016).

anlagestrategien

Chance und Risiko abwägen

Wie die vorangegangenen Ausführungen gezeigt haben, lassen sich mit HVB-Anlageprodukten je nach Risikoneigung des Anlegers verschiedene Strategien verfolgen – von ertragsorientiert bis auf erhöhte Sicherheit bedacht. Es ist also nicht unmöglich, angemessene Renditen auch bei stagnierenden Kursen beziehungsweise in einem relativ widrigen Marktumfeld zu erzielen. Letztendlich muss der Anleger selbst entscheiden, welche Ansprüche er in puncto Ertrag hat und wie viel Risiko er dafür einzugehen bereit ist. Die Produktbeispiele im Text stellen nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten dar, welche HVB onemarkets Anlegern mit seinen Investmentlösungen bietet. Das komplette Angebot finden Sie auf onemarkets.de.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei allen Produkten um Schuldverschreibungen des Emittenten, der UniCredit Bank AG, handelt. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.

onemarkets TV

Leicht verständliche Erklärvideos über die Funktionsweise verschiedener HVB-Anlageprodukte gibt es auf unserem neuen TV-Channel. Klicken Sie rein auf onemarkets.de/tv oder besuchen Sie uns bei YouTube unter Eingabe von onemarkets TV.

WIE ANLEGER IN DER SPUR BLEIBEN: BEISPIELE FÜR HVB-PRODUKTE
Produkt Basiswert ISIN (Letzter) Rückzahlungstermin Ausstattungsmerkmale
HVB-Anlageprodukte mit geringem Teilschutz am Laufzeitende (bis 20 Prozent)
HVB Diskount Zertifikat Air Liquide S.A. DE000HU67SX1 22.12.2017 Cap: EUR 92,–, Discount: 10,8 %
HVB Aktienanleihe Protect Daimler AG DE000HU7LX82* 13.12.2017 Zinssatz: 6,5 % p. a, Barriere: 80 %**
HVB-Anlageprodukte mit erhöhtem Teilschutz am Laufzeitende (20 bis 40 Prozent)
HVB Express Aktienanleihe Protect Allianz SE DE000HVB1813 29.11.2020 Zinssatz: 4,5 % p. a., Barriere: 65 %**
HVB Bonus Cap Zertifikat LANXESS AG DE000HU56UB6 20.12.2017 Cap: EUR 50,–, Barriere: EUR 38,–
HVB-Anlageprodukte mit hohem Teilschutz am Laufzeitende (ab 40 Prozent)
HVB Bonus Cap Zertifikat Deutsche Lufthansa AG DE000HU6YVF8 20.12.2017 Cap: EUR 9,–, Barriere: EUR 6,–
HVB Express Indexanleihe Protect EURO STOXX 50® (Price) Index (EUR) DE000HU7JGH4* 13.12.2018 Zinssatz: 2,0 % p. a, Barriere: 50 %**
* Produkt in der Zeichnung
** vom Referenzpreis am anfänglichen BewertungstagNähere Informationen zu den Produkten finden Sie auf www.onemarkets.de bei Eingabe der ISIN im Suchfeld; Information zur Funktionsweise des ProduktsStand: 16.11.2016

Bildnachweis:

  • iStock: TommL

Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte .

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