Europa macht flott


von onemarkets Magazin
am 28.06.17 um 8:04 Uhr in Investment / Magazin / onemarkets Magazin Kompakt Juli 2017 / Topthema


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Die Konjunktur in der Eurozone startet durch. Gleichzeitig rücken europäische Aktien wieder in den Fokus der Investoren. Mit Investmentlösungen von HypoVereinsbank onemarkets können Anleger Chance und Risiko individuell steuern.

onemarkets MagazinDeutsche Aktien sind unter Anlegern schon seit längerer Zeit ein Hit, wie die immer neuen Rekordstände beim DAX® belegen. Nun könnten auch europäische Titel wieder Fahrt aufnehmen. Denn es gibt die berechtigte Hoffnung, dass der krisengeplagte Kontinent vor einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung steht. „Es ist wahr, die Dinge verbessern sich“, betonte EZB-Chef Mario Draghi jüngst gegenüber Reportern. Noch im vergangenen Jahr sei die Erholung fragil und unbestimmt gewesen. Jetzt, so Draghi, sei sie solide und breit (Quelle: Bloomberg, 27. April 2017). Aktuelle Konjunkturdaten bestätigen die Zuversicht des Italieners. So legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone im ersten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,7 Prozent zu. Damit expandierte die Wirtschaft im Euroraum erstmals seit langer Zeit wieder stärker als die der USA.

Auf Expansionskurs

Und dass die Erholung tatsächlich auf breiten Beinen steht, zeigen aktuelle Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Demnach weisen mit Ausnahme von Griechenland alle Länder der Eurozone in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein positives Wirtschaftswachstum auf. Und auch in der näheren Zukunft stehen die Konjunkturampeln auf Grün. So sieht es zumindest die Deutsche Bundesbank. In seinem jüngsten Monatsbericht geht das Institut davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Aufwärtsbewegung im Euroraum im zweiten Quartal mit ähnlichem Tempo fortsetzen wird wie zum Jahresstart. Die Bundesbanker verweisen dabei auf die zahlreichen positiven Stimmungsindikatoren. Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher würden überwiegend zuversichtlich in die Zukunft blicken, wovon wiederum die europäische Binnennachfrage profitieren werde (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Mai 2017).

Europa im Fokus der Investoren

Der Aufschwung ist auch internationalen Investoren nicht entgangen. Sie finden plötzlich wieder Gefallen an Aktien aus der Eurozone. Jüngstes Beispiel: Ende Mai hat sich Börsenlegende Warren Buffett über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway mit drei Prozent an dem Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess beteiligt. Vom gestiegenen Interesse nach europäischen Titeln zeugen auch aktuelle Marktdaten der französischen Fondsgesellschaft Amundi. Demnach flossen allein im vergangenen April 1,6 Milliarden Euro in börsengehandelte Indexfonds (ETFs) mit dem Schwerpunkt Aktien Eurozone, während ETFs mit dem Fokus Nordamerika Mittelabflüsse im Volumen von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro verzeichnet haben (Quelle: Amundi, ETF Market Trends, 17. Mai 2017).

Günstige Bewertung?

Angesichts der gestiegenen Nachfrage überrascht es nicht, dass Aktien aus dem Euroraum seit einiger Zeit zum Teil deutlich besser laufen als US-Titel. Gleichwohl gelten die europäischen Aktienmärkte noch immer als vergleichsweise günstig bewertet. So notiert der STOXX® Europe 600 Index auf Basis der für dieses Jahr erwarteten Gewinne aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15,4. Der US-Leitindex S&P 500® liegt mit einer Bewertung von 18,1 deutlich darüber (Quelle: Bloomberg, 16. Juni 2017). Allerdings weist diese Betrachtung einen Nachteil auf. Die prognostizierten Unternehmensgewinne können im Zeitverlauf stark schwanken. Die aktuell erwartete Gewinnentwicklung ist daher nicht zwangsläufig aussagekräftig für die tatsächliche Gewinnentwicklung.

Aussagekräftige Kennzahl

Von professionellen Anlegern wird aus diesem Grund das sogenannte Shiller-KGV (auch Cape-Ratio) zur Bewertung von Aktien beziehungsweise Aktienindizes bevorzugt. Bei dieser von den beiden Harvard-Professoren Robert Shiller und John Campbell entwickelten Kennzahl handelt es sich um ein zyklisch adjustiertes KGV, das den aktuellen Marktpreis (Kurs) ins Verhältnis zu den durchschnittlichen inflationsbereinigten Gewinnen der vorangegangenen zehn Jahre setzt. Die langjäh­rige Betrachtungsperiode soll sicherstellen, dass die Gewinne über mehr als einen Konjunkturzyklus ermittelt werden, die Inflationsbereinigung macht die Gewinne auch in Hochinflations­­phasen vergleichbar. Das Shiller-KGV gibt also an, ob ein Aktienmarkt im Vergleich zu einem konjunkturzyklus­bereinigten Gewinnniveau – zu dem er mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückfindet – hoch oder niedrig bewertet ist.

Potenzial zum Outperformer

Auf Basis des Shiller-KGVs hat die Vermögensberatungsgesellschaft StarCapital untersucht, welche Aktienmarktrenditen Anleger in den kommenden Jahren erwarten können. Das Ergebnis: Aktien aus der Eurozone verfügen über ein deutlich höheres Kurspotenzial als US-Titel. Demnach notierte der europäische Aktienmarkt am Ende des ersten Quartals mit einem Shiller-KGV von 17,6, woraus die Experten von StarCapital eine langfristige Aktienmarktrendite von 6,8 Prozent pro Jahr ableiteten. Für den US-Markt ermittelten sie ein Shiller-KGV von 27,5, woraus sich nach Einschätzung von StarCapital lediglich ein langfristiges Renditepotenzial von jährlich 3,2 Prozent ergibt (Quelle: www.starcapital.de, Rubrik: „Aktienmarktpotenzial“, 31. März 2017). (Hinweis: Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Zudem geben die Prognosen die Einschätzung von StarCapital wieder. Die hierin zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen spiegeln nicht zwangs­läufig die Meinungen der UniCredit Bank AG wider.)

Nicht frei von Risiken

Obwohl mit der Wahl des Europa-Befürworters Emmanuel Macron zum französischen Staatspräsidenten ein großer Unsicherheitsfaktor aus dem Markt genommen wurde, sind europäische Aktien kein Selbstläufer. Für Kursturbulenzen könnten zum Beispiel die anstehenden Austrittsverhandlungen der Briten mit der EU sorgen. Ein Fragezeichen steht auch hinter den Handelsbeziehungen mit den USA. Zudem ist Griechenland noch längst nicht über dem Berg. In welche Richtung sich die Aktienkurse in der Eurozone bewegen werden, dürfte in entscheidendem Maße auch von der Geldpolitik der EZB abhängen. Nach der jüngsten Sitzung Anfang Juni ließ die Notenbank wissen, dass der EZB-Rat davon ausgehe, dass die Leitzinsen „für längere Zeit“ auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden. Das sollte wiederum die Aktienkurse stützen.

Schlaue Anlagelösungen

Alles in allem überwiegen bei europä­ischen Aktien aktuell die Pro-Argumente. „Anleger, die sich dennoch bis zu einem gewissen Umfang gegen fallende Kurse absichern möchten, haben mit Investmentlösungen von HypoVereinsbank one­markets das passende Vehikel hierfür“, sagt Thomas Wolf, Experte für Wertpapier-Anlagelösungen bei HypoVereinsbank onemarkets. Dazu zählen zum Beispiel Discount-Zertifikate, Bonus-Cap-Zertifi­kate, Aktienanleihen Protect oder Express-Papiere. All diese Produkte verfügen am Laufzeitende über einen bedingten Teilschutz. Als Beispiel führt Wolf eine HVB Express Aktienanleihe Protect auf den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Group an. „Dieses Produkt“, so der Anlageexperte, „ist mit einer jährlichen Zinszahlung von 4,00 Prozent auf den Nennbetrag ausgestattet.“ Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Sollten die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sein, sichert am letzten Bewertungstag eine Barriere die Rückzahlung zum Nennbetrag ab. Verluste, so Wolf, würden erst bei einer unterschrittenen Barriere drohen.

Produkte nach Maß

Die nachfolgende Tabelle enthält weitere HVB-Anlageprodukte auf ausgewählte Aktien aus der Eurozone. Das ist aber nur eine kleine Auswahl aus dem Gesamtangebot von HypoVereinsbank onemarkets. Diese und alle anderen Produkte finden Sie im Web auf onemarkets.de. Außerdem besteht für Kunden der HypoVereinsbank über das Service-Tool my.onemarkets die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Betreuer ein Produkt selbst zu erstellen – ganz nach den eigenen Chance-Risiko-Vorstellungen. „Das geht nicht nur rasend schnell“, erklärt Produktexperte Wolf, „das Wunschprodukt erhält auch eine eigene Wertpapierkennnummer.“

Hinweis: Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.

HVB Best in Express Plus Zertifikat
Basiswert EURO STOXX 50® (Price) Index (EUR)
ISIN/WKN DE000HVB2043/HVB204*
Nennbetrag EUR 100,-
Best-in-Periode 28.7. – 29.9.2017
Bewertungstage 28.7.2017 (anfänglicher), 21.9.2018 (1), 23.9.2019 (2), 23.9.2020 (3), 23.9.2021 (4), 23.9.2022 (letzter)
Vorzeitig. Rückzahlungslevel 100 %*
Ertrags-Barriere 70 %*
Rückzahlungsbetrag von EUR 105,- bis EUR 125,- (max.)
Emissionspreis 101,25**
Zeichnungsfrist bis 28.7.2017 (14 Uhr)***
* vom Referenzpreis (Schlusskurs) am anfänglichen Bewertungstag;
** inklusive Ausgabeaufschlag;
*** vorbehaltlich einer vorzeitigen SchließungDie aktuellen Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht. Das Zertifikat ist eine Schuldverschreibung der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Information zur Funktionsweise des ProduktsStand: 16.6.2017
Im Vorfeld der Bundestagswahlen am 24. September 2017 könnte es wie schon vor den Wahlen in Frankreich und Großbritannien zu Kursturbulenzen an den europäischen Aktienmärkten kommen. Mit einem HVB Best in Express Plus Zertifikat sichern sich Anleger den Einstieg in den EURO STOXX 50® (Price) Index (EUR) zum niedrigsten Schlusskurs während der Best-in-Phase. Darüber hinaus sorgt eine Ertrags-Barriere am Laufzeitende für einen bedingten Teilschutz. Zudem besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Ein Verlust entsteht, sofern die Ertrags-Barriere am Laufzeitende unterschritten wird.

>> Weitere Informationen zum Produkt unter: onemarkets.de/HVB204

 

Eine kleine Auswahl an HVB-Anlageprodukten auf Standardaktien aus der Eurozone
Basiswert Produkttyp ISIN (Letzter) Rückzahlungstermin Ausstattungsmerkmale
Airbus Group SE HVB Express Aktienanleihe Protect DE000HW2XYB0 21.6.2021 Zinssatz: 4,00 % p. a., Barriere: 65 %*
Allianz SE HVB Express Plus Zertifikat** DE000HW35X56 19.7.2021 Ertrags-Barriere: 65 %*, max. Rückzahlung***: EUR 1.190,–
Enel S.p.A. HVB Bonus Cap Zertifikat DE000HW31YH4 22.6.2018 Cap (obere Kursgrenze): EUR 5,–, Barriere: EUR 3,50
Inditex S.A. HVB Discount Zertifikat DE000HU9BYS7 22.6.2018 Cap (obere Kursgrenze): EUR 36,–, Discount: 9,3 %
Nokia OYJ HVB Express Plus Zertifikat** DE000HW32UE7 5.7.2021 Ertrags-Barriere: 55 %*, max. Rückzahlung***: EUR 1.260,–
* vom Referenzpreis (Schlusskurs) am anfänglichen Bewertungstag;
** Produkt in der Zeichnung;
*** maximaler Rückzahlungsbetrag pro ZertifikatDie Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht; Information zur Funktionsweise des Produkts Alle genannten Produkte sind Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.Stand: 16.6.2017


Bildnachweis:

  • iStock: amoraA


Dies ist eine Werbemitteilung. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss. (http://blog.onemarkets.de/wichtige-hinweise-haftungsausschluss/)

Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte (http://blog.onemarkets.de/funktionsweisen/).


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