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Vorwort

Herzlich willkommen zu Buch 2 der Reihe „Trading mit Hebelprodukten“ in einem interaktiven E-Book-Format. Nachdem wir Ihnen in Buch 1 „Fünf Tipps, um ein erfolgreiches Trading zu etablieren“ nähergebracht haben, geht es jetzt Schritt für Schritt in die praktische Umsetzung der fünf Tipps. Wir laden Sie hiermit herzlich ein, zusammen mit uns tiefer in die spannende Welt des Tradings einzutauchen.

Kapitel 1:
Aktiv und verantwortungsvoll handeln – warum eine aktive Geldanlage einer passiven vorzuziehen ist

Der Traum vom schnellen Geld – Es gab ihn wohl schon immer. Sie kennen bestimmt die Geschichten rund um die Tulpenmanie im 17. Jahrhundert und den Goldrausch im 19. Jahrhundert. So mancher verkaufte damals Haus und Hof, um auf Tulpen zu wetten oder Sieb, Spitzhacke und einen Claim zu erwerben. Dieser Traum schlummert auch heute noch in uns. Schließlich füllen Woche für Woche Millionen Menschen ihre Lottoscheine aus – in der Hoffnung auf sechs Richtige mit Zusatzzahl und damit auf ein besseres Leben. Andere (ver)suchen ihr Glück an der Börse.

Der Traum vom schnellen Geld schlummert in uns

Sie werden wahrscheinlich schon eine Reihe von Büchern rund um das Thema Börse gelesen haben. Viele davon erklären Ihnen allerdings nicht, was Sie mit Ihren Depotpositionen machen sollen oder können, wie das ganze Finanzsystem funktioniert und welche Anlagestrategie für Sie geeignet ist. Zuvor jedoch sollten Sie sich selbst die Frage beantworten, warum Sie überhaupt aktiv traden möchten und welche persönlichen Trading-Ziele Sie erreichen wollen. Im folgenden Video haben wir für Sie einige Anregungen dazu anschaulich auf den Punkt gebracht.

Gründe für aktives Trading

Das sollten Sie wissen

    Trading bedeutet in erster Linie:

  • Verantwortungsvoller Umgang mit meinem Geld
  • Aktives und bewusstes Eingehen von Risiken, denn das macht den Unterschied zur passiven Geldanlage aus
  • Sorgsames Abwägen von Chancen und Risiken

Kapitel 2:
Was sind Finanzmärkte und wer sind dort die Akteure?

Bevor wir uns eingehender mit dem Trading beschäftigen, lassen Sie uns zunächst darüber sprechen, wo Sie sich im Rahmen Ihrer Börsengeschäfte überhaupt bewegen und wem Sie dort begegnen.

Gehen wir Schritt für Schritt vor. Grob gesagt bewegen Sie sich mit Ihren Börsengeschäften auf den weltweiten Finanzmärkten. Der Begriff der Finanzmärkte ist dabei nichts anderes als ein Sammelbegriff für alle Märkte, an denen Finanztransaktionen jeglicher Art getätigt werden.

Über die Finanzmärkte laufen sämtliche weltweiten Transaktionen im Devisenmarkt, dem Kredit- und Kapitalmarkt sowie dem Geldmarkt. Kurzum: Alles, was mit Geld und Kapital zu tun hat, wird über die Finanzmärkte abgewickelt. Dort treffen sich alle Akteure, die entweder einen Kapitalbedarf haben oder einen Kapitalüberschuss aufweisen. Es geht hier also um das Angebot und die Nachfrage nach Kapital.

An den Märkten geht es um Angebot und Nachfrage

Wer nimmt am Handel an den Finanzmärkten teil? Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl an Marktteilnehmern, die alle unterschiedliche Motive und Ziele für ihren Börsenhandel haben. So gibt es etwa die in Deutschland ansässige Gemeinschaft der Privatanleger. Es gibt aber auch Privatanleger auf der ganzen Welt, die mit Werten aus den deutschen Aktienindizes handeln. Mal langfristig, mal kurzfristig. Durch diese globale Interaktion entsteht Bewegung im Markt. Diese Bewegung wiederum benötigen Sie für Ihr aktives Trading.

Durch globale Interaktion entsteht Bewegung im Markt

Vielleicht haben Sie eine Lebensversicherung abgeschlossen. Dann investiert Ihre Versicherung einen kleinen Teil Ihrer Einzahlungen in Aktien ausgewählter Unternehmen. Zudem gibt es auch noch weitere professionelle Anleger, wie Banken oder Fonds aus dem In- und Ausland. Diese investieren im Vergleich zur Gruppe der Privatanleger ungleich mehr Kapital in ein einzelnes Unternehmen bzw. in dessen Aktien. Sie können sich leicht vorstellen, was passiert, wenn diese institutionellen Anleger gebündelt ein Unternehmen für sich entdecken und beginnen, Aktien dieses Unternehmens zu kaufen. Dadurch entstehen die großen Kursbewegungen, die Sie im Chartverlauf sehen können. Von diesen großen Bewegungen können natürlich auch Sie profitieren. Wir wollen Ihnen im Laufe dieses E-Books das entsprechende Handwerkszeug vorstellen, damit Sie mit Hebelzertifikaten Ihren Nutzen daraus ziehen können.

Kapitel 2.1:
Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage

Man sieht es Tag für Tag an den weltweiten Finanzmärkten. Mal steigen die Kurse, mal fallen die Kurse. Warum ist das so und was steckt eigentlich dahinter? Im folgenden Video gehen wir näher auf zwei der wichtigsten Faktoren bei der Festlegung der Kurse ein.

Jetzt, da Sie wissen, wie die Preise an den Finanzmärkten über den Ausgleich von Angebot und Nachfrage gebildet werden, können wir einen Schritt weitergehen. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der Preis einer Aktie fällt, obwohl aus Ihrer Sicht doch alles für dieses Unternehmen und diese Aktie spricht.

Preise werden über den Ausgleich von Angebot und Nachfrage gebildet

Der Grund liegt in der Vielzahl der Marktteilnehmer. Sie können sich leicht vorstellen, dass nicht alle Anleger zum gleichen Zeitpunkt eine Aktie kaufen oder verkaufen wollen. Ein Beispiel: Vielleicht haben Sie den Wunsch, einen dividendenstarken Titel zu erwerben, den Sie über einen Zeitraum von mehreren Jahren halten wollen. Dann werden Sie Ihre Suche nach dem passenden Wertpapier nach genau diesen Kriterien durchführen. Ein anderer Anleger aber hat vielleicht einen ganz anderen Anspruch. Ihm geht es um die Mitnahme einer schnellen Kursbewegung. Dementsprechend wird er nach diesen Kriterien eine geeignete Aktie auswählen. Nehmen wir einmal an, der andere Interessent ist schneller in seiner Entscheidungsfindung und steigt in die beginnende Aufwärtsbewegung einer Aktie ein. Während Sie noch überlegen, ob Sie den geeigneten Kandidaten für Ihre Kapitalanlage gefunden haben, sammelt Ihr Gegenüber bereits Gewinne an. Während die Gewinne dieses eher kurzfristig orientierten Anlegers weiter ansteigen, bemerken Sie, dass sich die betreffende Aktie im Preis nach oben bewegt. Sie werden aufmerksam und beschließen, diese Aktie ebenfalls zu kaufen, sobald ein bestimmter Kursbereich erreicht ist.

Legen Sie mehr Wert auf Dividende oder Kursgewinne?

Während die Aktie nun weiter steigt und Sie sich langsam mit der Orderaufgabe beschäftigen, wachsen die Gewinne Ihres Anlegerkollegen weiter an und der Aktienkurs nähert sich seinem gewünschten Gewinnziel. Ihr Gegenüber wird sich also ebenfalls daran machen, seine Orderaufgabe durchzuführen. Während Sie nun also beide mit der Ordereingabe beschäftigt sind – Sie mit der Kauforder, Ihr Gegenüber mit der Verkaufsorder –, steigt der Kurs der Aktie weiter an. Ihre beiden Orders sind nun an der Aktienbörse angekommen, und in diesem Moment erreicht die Aktie den von Ihnen gewünschten Kursbereich. Wie der Zufall es will, entspricht der von Ihnen gewünschte Kaufkurs exakt dem gewünschten Verkaufskurs Ihres Anlegerkollegen. Ihre beiden Orders werden ausgeführt und die Aktien wechseln ihren Besitzer. Sie sind Aktionär und Ihr Kollege hat seine Gewinne vereinnahmt.

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, wer von Ihnen beiden denn nun richtig gehandelt hat. Tatsächlich waren es beide. Jeder aus seiner Sicht. Da Ihr Anlegerkollege sein Gewinnziel erreicht hat, war es für ihn richtig, die Aktien zu verkaufen. Da Sie Ihren Einstiegskurs erreicht haben, war es für Sie richtig, die Aktien zu kaufen. Sie sehen, die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Sie und Ihr Gegenüber sind nun aber nicht die Einzigen, die in diesem einen Moment die betreffende Aktie kaufen bzw. verkaufen. Denn es gibt eine Vielzahl an Marktteilnehmern, die zu jedem beliebigen Zeitpunkt den für sich richtigen Zeitpunkt sehen, um entweder zu kaufen oder zu verkaufen. Deshalb schwanken die Preise mal mehr, mal weniger. Die Kursentwicklung hängt immer davon ab, ob jeweils mehr Käufer – Nachfrage – oder mehr Verkäufer – Angebot – im Markt agieren.

Die Preise von Wertpapieren schwanken mal mehr, mal weniger

Kapitel 2.2:
Ein Chartbild entsteht

Mit diesen Kauf- und Verkaufsbewegungen zeichnet eine Aktie über die Zeit einen Kursverlauf. Diesen können Sie in Charts verfolgen. Ein Chart ist die grafische Darstellung der Kursentwicklung eines Wertpapiers. Er wird von dessen Entstehung bis zu dessen Niedergang aufgezeichnet und lässt sich bis in die kleinste Zeiteinheit herunterbrechen. So können Sie jederzeit sehen, wie sich die Käufer und Verkäufer eines Wertpapiers oder einer Aktie in dem betrachteten Zeitraum positioniert haben und wer letztlich das Gezerre um den Preis für sich entschieden hat. In welchem Zusammenhang die Preisbildung mit Angebot und Nachfrage steht und wie man dies visualisiert, erfahren Sie im nächsten Video.

Kapitel 2.3:
Vom Einzeltitel zum Index

Charles Henry Dow ist es zu verdanken, dass wir nicht nur über einzelne Aktien sprechen, sondern uns auch mit Indizes beschäftigen. Er publizierte seinen ersten Index im Jahr 1884. Dieser bestand aus neun Eisenbahn- und zwei weiteren Aktien. Die Grundidee von Dow bestand darin, den wirtschaftlichen Zustand eines Landes in einem Aktienkorb zusammenzufassen und entsprechend messen zu können. Nach mehreren Umstrukturierungen bildete sich aus diesem ersten Aktienindex der Dow Jones Industrial Index, der die 30 wichtigsten Industriewerte der USA enthält und als einer der Leitindizes der Welt gilt. Mittlerweile hat jeder nationale Aktienmarkt mindestens einen eigenen Index. Der Aufstieg in einen Index kann der entsprechenden Aktie zu starken Kurssteigerungen verhelfen, die die Marktteilnehmer dann wieder – je nach Schwerpunkt – zu Ein- bzw. Ausstiegen nutzen.

Jeder nationale Aktienmarkt hat mindestens einen eigenen Index

Kennen Sie sich aus und wissen, wer zu wem gehört? Die richtige Zuordnung finden Sie, wenn Sie Ihre Antwort in die weißen Felder ziehen.

  • Welche Unternehmen gehören zum DAX ?
  • Welche zum MDAX ?
  • Welche zum SDAX ?
  • Welche zum TecDAX ?

  • Die 50 wichtigsten mittelgroßen deutschen Unternehmen

  • Die 30 größten deutschen Technologieunternehmen

  • Die 30 größten deutschen Unternehmen

  • Die 50 wichtigsten kleineren deutschen Unternehmen

Bitte beachten Sie, dass die Indizes regelmäßig überprüft werden. Dabei gibt es immer wieder Auf- und Absteiger.

Fragebogen
Testen Sie Ihr Wissen

Am Ende von Kapitel 2 haben wir wieder einen interaktiven Fragebogen für Sie, der sich speziell mit den Inhalten dieses Kapitels beschäftigt. Die Auswertung erfolgt sofort, indem Sie auf die Schaltfläche „TEST AUSWERTEN“ klicken. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

1. Was wird über die globalen Finanzmärkte abgewickelt?
2. Warum investieren Anleger Geld in Unternehmen, die keine Dividende ausschütten?
3. Warum schwanken die Preise von Aktien mal mehr, mal weniger?
4. Was passiert, wenn ein Nachfrageüberhang besteht?
5. Wer publizierte den ersten Börsenindex im Jahr 1884?

Auswertung: Sie haben insgesamt ...

... 0 Frage(n) richtig
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
... 0 Frage(n) falsch

Das sollten Sie wissen

  • Der Begriff „Finanzmarkt" ist ein Oberbegriff für sämtliche Kapitalmärkte – also auch für die Aktienbörsen.
  • An den Finanzmärkten kommen Anbieter von Kapital und Nachfrager nach Kapital zusammen.
  • Preisbewegungen werden in Charts dargestellt.
  • Ein Chart ist die grafische Darstellung der historischen Kursentwicklung eines Wertpapiers.
  • Der Aufstieg in einen Index kann der entsprechenden Aktie zu starken Kurssteigerungen verhelfen.

Kapitel 3:
Trader oder Anleger: Welcher Investmenttyp sind Sie?

Bei jeder Geldanlage spielt der Anlagehorizont eine große Rolle. Deshalb widmen wir dieser Frage ein eigenes Kapitel.

Doch bevor wir uns detailliert mit der Frage nach „langfristig oder kurzfristig“ beschäftigen, möchten wir noch etwas näher auf die Tätigkeit des Tradings an sich eingehen. Die folgende interaktive Grafik zeigt Ihnen den gesamten Trading-Prozess in 8 Schritten und macht sichtbar, dass es sich alles in allem um einen recht aufwendigen Prozess handelt. Genau dieses Wissen um die Komplexität des Tradings wird Ihnen helfen, die Frage nach dem für Sie passenden Zeitrahmen zu beantworten.

Der Trading-Prozess

Nun kennen Sie die einzelnen Schritte des Trading-Prozesses. Darauf aufbauend wollen wir Ihnen im folgenden Video zeigen, über welchen Zeitraum Sie Ihre Kapitalanlage betrachten können und gehen ausführlicher auf Minutencharts, Tagescharts und Wochencharts ein. Das soll Ihnen dabei helfen, das für Sie richtige Timing zu finden.

Langfristig oder kurzfristig?

Nachdem wir uns mit den unterschiedlichen Trading-Zielen und verschiedenen Zeiteinheiten befasst haben, wollen wir im nächsten Video die beiden Themen zusammenfassen und anhand konkreter Beispiele näher beleuchten.

Vereinbarkeit des Trading-Ziels mit der verfügbaren Zeit

Alle in diesem Kapitel betrachteten Aspekte zeigen Ihnen, wie wichtig es ist, eine solide Trading-Strategie zu verfolgen, sich angemessen Zeit für das eigene Trading zu nehmen und das Risiko zu begrenzen. Die simpelste Form der Risikobegrenzung ist im Übrigen, nicht zu traden. Wir meinen das durchaus ernst. Überlegen Sie sich ganz genau, was Sie mit Ihrem bestehenden Handelskonto erreichen wollen und in welchem Zeitrahmen Sie sich dabei bewegen wollen.

Begrenzen Sie Ihr Risiko durch eine solide Trading-Strategie

Ob langfristig oder kurzfristig, beides kann Sie zum Ziel führen. Der folgende Einschätzungstest dient dazu, mehr über sich selbst und ihren Zeithorizont herauszufinden. Es ist wichtig zu beurteilen, ob Sie kurzfristig oder langfristig orientiert sind, denn dies hat direkte Auswirkungen auf die Anlageprodukte, die Sie handeln sollten, und auf Ihr Verhalten als Trader.

Selbsttest

1. Wie regelmäßig verfolgen Sie die Finanzmärkte?
2. Traden Sie hauptberuflich?
3. Wie detailliert analysieren Sie die Märkte?
4. Welcher Zeithorizont ist für Sie besonders interessant?
5. Können Sie unter Zeitdruck besonnen handeln?

Auswertung: Sie sind eher ein ...

... langfristiger Trader.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
... kurzfristiger Trader.

Das sollten Sie wissen

  • Trading ist – professionell betrieben – ein zeitaufwendiger Prozess.
  • Vollzeit-Trader können kurzfristige und langfristige Zeitrahmen handeln.
  • Teilzeit-Trader sind mit den längerfristigen Zeitrahmen besser beraten.

Kapitel 4:
Die 5 Schritte zum erfolgreichen Trader

Nachdem wir in den vorangegangenen Kapiteln geklärt haben, warum Trading eine durchaus sinnvolle Möglichkeit einer Kapitalanlage darstellen kann und Sie Ihre Mitspieler kennengelernt haben, können wir uns mit den fünf konkreten Schritten befassen, die Sie zum erfolgreichen Trader machen.

Diese fünf Schritte bauen aufeinander auf und sind selbstverständlich nicht abschließend. Bitte bleiben Sie offen dafür, nach dieser E-Book-Reihe noch viel Zeit mit weiterführender Lektüre zu verbringen und sozusagen als Schritt sechs in Ihre eigene Weiterbildung zu investieren.

Außerdem hatten wir darüber gesprochen, dass Trading eine durchaus seriöse Angelegenheit darstellt. Denn letztlich geht es um Ihr Geld, um Ihr Kapital. Das können Sie gar nicht seriös genug handhaben. Gerade deshalb nutzen Sie ja die Chancen, die Ihnen ein aktives Trading gegenüber einer passiven Geldanlage bieten kann. Bewusst und mit Augenmaß.

Trading ist eine seriöse Angelegenheit

Genau das ist es, was wir Ihnen in den kommenden fünf Schritten und in den noch folgenden Büchern dieser fünfteiligen E-Book-Reihe vorstellen wollen. Das Augenmaß für die vielen einzelnen Elemente, die Sie in Ihrem Trading berücksichtigen müssen. Denn wenn es um Trading geht, gibt es ein paar unbedingte und wichtige „Dos" und „Don'ts". Gehen wir deshalb diese fünf Schritte zum erfolgreichen Trading gemeinsam durch.

1. Kapital

Eine Kapitalanlage setzt natürlich voraus, dass Sie auch Kapital besitzen. Aus diesem Grund wollen wir uns als 1. Schritt (Buch 3, Kapitel 1) damit befassen, wie Sie den Zusammenhang zwischen Ihrem Gesamtkapital und Ihrem Trading-Konto herstellen. Das kann, muss aber nicht immer dasselbe sein. Wir werden uns also in Buch 3 „Risiken begrenzen – Chancen wahrnehmen" der Frage widmen, wie Sie Ihr Trading-Konto korrekt definieren. Welcher Teil Ihres Vermögens für das Trading genutzt werden kann und welcher Teil aus der weiteren Betrachtung herausfällt. Dabei werden wir auch einen Blick auf die Kriterien werfen, die Ihnen Ihr Broker oder Ihre Bank bieten sollte, damit Sie dort als Trader professionell handeln können.

2. Risiko

Sobald Ihr Trading-Konto definiert und bei einem Broker Ihrer Wahl kapitalisiert ist, kommen wir im 2. Schritt (Buch 3, Kapitel 2) auf das Allerwichtigste im Trading zu sprechen: das Risiko. Und schon sind wir wieder beim Augenmaß. Denn natürlich gilt es, das Risiko mit Augenmaß zu managen. Umgehen oder komplett ausschließen können Sie das Risiko beim Trading nicht. Wenn es die Chance gibt, etwas zu gewinnen, dann gibt es immer auch das Risiko, etwas zu verlieren. Damit Sie im Trading Ihr Kapital nicht überproportionalen Risiken aussetzen und sich damit letztlich selbst aus dem Markt katapultieren, liegt der 2. Schritt zum erfolgreichen Trading in der Risikobegrenzung bei gleichzeitiger Wahrnehmung Ihrer Chancen.

3. Technische Analyse

Im 3. Schritt (Buch 4 „Auf dem Weg zum ersten Trade") werden wir uns mit der technischen Analyse beschäftigen. Zunächst geht es allerdings auch darum – zumindest in einem kurzen Überblick – was Sie wissen müssen, um eine Aktie aus fundamentaler Sicht beurteilen zu können. Wenn Sie beispielsweise meinen, dass die Quartalszahlen Ihres Wunschunternehmens gut aussehen, dann können Sie die charttechnische Analyse nutzen, um einen geeigneten Einstiegspunkt zu finden. In der Kombination von fundamentaler und charttechnischer Analyse können Sie vielversprechende Ansätze insbesondere für eine längerfristige Anlage entwickeln.

4. Trading-Ideen

Wir werden Ihnen im 4. Schritt (ebenfalls in Buch 4) die wichtigsten Ideen vorstellen, die Sie als Grundlage für Ihr Trading nutzen können. Gleichzeitig werden Sie lernen, wie Sie diese Ideen mit Ihrem persönlichen Risiko-Management verbinden können. Für die erfolgreiche Ausführung und das begleitende Management Ihrer Trades wollen wir Ihnen noch in einem kurzen Absatz die wichtigsten und typischen Orderarten vorstellen, die Sie insbesondere im Handel von Hebelprodukten nutzen können.

5. Wissen

Zu guter Letzt geht es im 5. Schritt (Buch 5 „Hebelprodukte richtig einsetzen") um das genaue Wissen über das zu handelnde Produkt. Hebelzertifikate sind keine Aktien und müssen dementsprechend anders gehandhabt werden. Wir werden Ihnen ganz genau erläutern, wie Hebelzertifikate aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Dabei werden wir Ihnen auch die speziellen Vorteile zeigen, aber auch die Nachteile herausarbeiten, die Hebelzertifikate gegebenüber anderen Geldanlageprodukten haben.

Damit Sie selbst Ihre Ein- und Ausstiegspunkte von der Aktie oder dem Index auf das ausgewählte Hebelzertifikat umrechnen können, werden wir Ihnen die genaue Berechnung von Hebelzertifikaten aufzeigen und konkrete Beispiele für Sie durchrechnen.

Das sollten Sie wissen

  • Trading stellt eine sinnvolle Möglichkeit zur Kapitalanlage dar.
  • Bewusst und mit Augenmaß können Sie die Chancen nutzen, die Ihnen ein aktives Trading gegenüber einer passiven Geldanlage bietet.
  • Befassen Sie sich eingehend mit dem Aufbau und der Funktionsweise von Hebelzertifikaten, damit Sie die Vorteile dieser Produkte für sich nutzen können.

Zum Schluss möchten wir Sie noch auf das dritte Buch der spannenden Reise in die Welt der Hebelprodukte verweisen. Darin werden wir unter anderem die notwendige Größe des Trading-Kontos eingehend beleuchten und uns im Detail mit einem sinnvollen Risiko- und Money-Management befassen.

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