Deutsche Aktien – Kämpferischer Auftakt ins Jahr 2017!


von onemarkets Magazin
am 26.04.17 um 8:04 Uhr in Feature / Investment / Magazin / onemarkets Magazin KOMPAKT Mai 2017 / Topthema


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Deutschen Aktien gelang im ersten Quartal 2017 ein unerwartet starker Auftritt. Wer waren die Gewinner? Wer konnte überraschen? Wie sich Anleger nach den Kursgewinnen zum Jahresauftakt positionieren können.

onemarkets MagazinRückblick: Ende des vergangenen Jahres zeigten sich die meisten Analysten noch skeptisch, was das Kurspotenzial deutscher Aktien betrifft. Angesichts zahlreicher politischer und konjunktureller Unsicherheiten werde es der DAX® in den ersten Monaten des neuen Jahres schwer haben, seinen Aufwärtstrend fortzusetzen, so das Credo damals. Wie aus einer Um- frage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus dem vergangenen Dezember hervorgeht, erwarteten die Analysten den deutschen Leitindex am Ende des ersten Quartals 2017 im Schnitt bei 11.453 Punkten – und damit nahezu unverändert gegenüber dem Jahresschlussstand bei 11.481 Zählern (Quelle: ZEW, Prognosetest). Tatsächlich beendete der DAX® das erste Quartal bei 12.313 Punkten, also mehr als 800 Punkte höher. Aber nicht nur der DAX®, sondern auch der Nebenwerte-Index MDAX® überzeugte mit einer positiven Quartalsbilanz, genauso wie der SDAX® und der TecDAX®. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Trends, die im ersten Quartal zu beobachten waren. So gab es einige Aktien, die sich überraschend in Top-Form präsentierten, während vermeintliche „Gewinngaranten“ die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Grund genug zu fragen: Was hat sich getan im ersten Viertel und wie sieht es für den Rest der „Spielzeit“ aus?

Trend 1: Breite Basis

Ein Aspekt, der über die Nachhaltigkeit einer Börsenbewegung Aufschluss gibt, ist das Gewinner-Verlierer-Verhältnis. „Wie diese Kennzahl zeigt, stand der Aufwärtstrend an den deutschen Aktienmärkten im ersten Quartal auf einer breiten und damit soliden Basis“, sagt Thomas Wolf, Experte für Wertpapier-Anlagelösungen bei HypoVereinsbank onemarkets. Von den 30 Titeln des DAX® legten 25 Werte zu, nur fünf Titel verzeichneten einen Rückgang, wobei sich selbst diese Einbußen in engen Grenzen hielten. Bestätigt wird der positive Eindruck, wenn man das Anlageuniversum weiter fasst. So liegt der Anteil der Quartalsgewinner unter den 110 Aktien, die in den deutschen Auswahlindizes DAX®, MDAX® und TecDAX® vertreten sind, bei rund 84 Prozent.

Trend 2: Comeback Kids

In den ersten drei Monaten erlebten einige Aktien, die in der Vergangenheit vor allem durch ihre schwache Performance aufgefallen waren, eine bemerkenswerte Renaissance. Hervorzuheben ist hierbei RWE. Die Aktie des krisengeplagten Essener Energiekonzerns rangiert an der Spitze der DAX®-Gewinner. Anscheinend sehen die Marktteilnehmer die Geschäftsperspektiven für das Unternehmen nach der Abspaltung von Innogy wieder posi­tiver. So heißt es in einem Analysten­kommentar, dass das Leben für den Konzern trotz des Atomausstiegs weitergehe. Positiv erwähnt wird dabei der Wert der Innogy-Anteile, der die Schulden von RWE mehr als abdecke (Quelle: www.handelsblatt.com vom 30. März 2017). Weitere Informationen zum Unternehmen sowie eine interessante Anlagelösung auf die RWE-Aktie finden Sie hier.

Ein starkes Börsen-Comeback feierte im ersten Quartal auch die Aktie der Deut­schen Lufthansa. Die zunehmende Konkurrenz durch Billigflieger sowie der nicht enden wollende Pilotenstreik hatten den Titel in der jüngeren Vergangenheit arg in Mitleidenschaft gezogen. Die vor Kurzem erzielte Einigung mit den Piloten, gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 sowie neue strategische Allianzen, wie zum Beispiel die noch engere Zusammenarbeit mit Cathay Pacific, hat an den Märkten für ein positives Momentum gesorgt. Wie nachhaltig die Kurserholung ist, muss sich aber erst zeigen. Auf Analystenseite gibt man sich skeptisch. Aktuell wird die Aktie im Konsens lediglich als „Underperformer“ eingestuft (Quelle: www.reuters.com, Stand: 19. April 2017).

Trend 3: Starke Autozulieferer

Wer hätte das gedacht? Während die Automobilhersteller BMW und Daimler im ersten Quartal lediglich die beiden letzten Plätze im DAX®-Performance-Ranking belegten und auch VW nur marginal hinzugewinnen konnte, zeigten sich die Aktien der meisten Zulieferer wie Continental oder Schaeffler in ausgesprochen guter Verfassung. Besonders auffällig sind dabei die Kursgewinne des Nürn­berger Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni. Der Titel ist Quartalsspitzenreiter im MDAX®. Bemerkenswert ist die starke Performance deshalb, weil das Unternehmen mit seinen Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr eigentlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. So brach der operative Gewinn infolge hoher Sanierungskosten und dem Schaden aus einem Betrugsfall um knapp 50 Prozent auf rund 78 Millionen Euro ein. Dass die Aktie auf den Geschäftsbericht dennoch mit deutlichen Kursgewinnen reagierte, lag am Ausblick. Für 2017 hat Vorstandschef Dieter Bellé ein Umsatzwachstum von vier Prozent angekündigt. Noch besser sind die Perspektiven beim operativen Ergebnis. Hier stellte das Management eine Verbesserung auf 180 bis 200 Millionen Euro in Aussicht.

Nicht ganz so stark zulegen wie Leoni, aber immer noch mit einen prozentualen zweistelligen Kursgewinn aufwarten konnte im ersten Quartal die Aktie der Grammer AG. Um den Hersteller von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung tobt derzeit eine Übernahmeschlacht. Das SDAX®-Unternehmen steht im Visier der umstrittenen bosnischen Investorenfamilie Hastor. Grammer will eine Übernahme durch Hastor mit aller Macht verhindern, musste dabei aber zuletzt einen Rückschlag hinnehmen. So hat es das Landgericht Nürnberg-Fürth dem chinesischen Partner Ningbo Jifeng untersagt, eine Wandelanleihe in Aktien umzuwandeln. Dadurch wollten die Chinesen die Grammer-Führung als „Weißer Ritter“ im Übernahmekampf unterstützen. Sollten die Hastors die Kontrolle erhalten, so die Befürchtungen des Grammer-Managements, könnten Kunden abwandern.

Trend 4: Maschinenbauer im Hoch

Auf eine überwiegend positive Quartalsperformance blicken auch Aktien aus dem Bereich Anlagen- und Maschinenbau zurück. Sowohl Siemens (DAX®) als auch Krones (MDAX®) sowie König & Bauer (SDAX®) gehören zu den Top-Performern in ihren jeweiligen Indizes. Für Fantasie sorgt derzeit vor allem das gut laufende Auslandsgeschäft. So legte nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) der Auftrags­eingang aus dem Ausland im Februar des laufenden Jahres um drei Prozent zu.

Ausblick: Licht und Schatten

Wie geht es an den deutschen Aktienmärkten nach dem gelungenen Jahresauftakt weiter? Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends spricht neben den weiterhin historisch niedrigen Zinsen auch die sich abzeichnende Konjunkturerholung in Europa, wobei sich insbesondere die deutsche Wirtschaft erneut als Wachstums­lokomotive erweisen könnte. Auf der anderen Seite bleibt das Umfeld insbesondere mit Blick auf die anstehenden Austrittsverhandlungen der EU mit Großbritannien sowie eine mögliche Verschärfung der geopolitischen Konflikte in Syrien und Nordkorea herausfordernd.

Intelligente Lösungen sind gefragt

Vor diesem Hintergrund könnten sich für Anleger Produkte als vorteilhaft erweisen, die am Laufzeitende mit einem Teilschutz ausgestattet sind. Einige Beispiele dafür finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. „Kunden der HypoVereinsbank haben mit dem Produktkonfigurator my.onemarkets zudem die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihrem Betreuer ihr Wunschprodukt selbst zu erstellen“, erklärt Thomas Wolf von HypoVereinsbank onemarkets. Zahlreiche Kunden würden diesen Service bereits nutzen. Dabei lassen sich nicht nur die Ausstattungsmerkmale individuell steuern, die Produkte bekommen auch eine eigene Wertpapierkennnummer (WKN). „Damit kann jeder Kunde seine maßgeschneiderte Anlagelösung erhalten“, so Wolf.

BEISPIELE FÜR HVB-ANLAGEPRODUKTE
Basiswert Produkttyp ISIN (Letzter) Rückzahlungstermin Ausstattungsmerkmale
Continental AG HVB Aktienanleihe Protect DE000HU7YKF9 5.1.2018 Zinssatz: 6,20 % p. a.*, Barriere: EUR 151,20
Deutsche Lufthansa AG HVB Express Aktienanleihe Protect DE000HU94Z54** 23.5.2021 Zinssatz: 4,50 % p. a.*, max. Rückzahlung: 118 %*
Krones AG HVB Discount Zertifikat DE000HU85HL1 23.3.2018 Cap***: EUR 95,–, Discount: 13,6 %
Leoni AG HVB Bonus Cap Zertifikat DE000HU9P0N4 22.6.2018 Cap***: EUR 60,–, Barriere: EUR 32,50
Siemens AG HVB Express Aktienanleihe Protect DE000HU9VT76 25.4.2021 Zinssatz: 3,50 % p. a.*, max. Rückzahlung: 114 %*

* bezogen auf den Nennbetrag; ** in der Zeichnung; *** obere Kursgrenze

Die Produktdetails sind auf der Internetseite www.onemarkets.de veröffentlicht; Information zur Funktionsweise des Produkts
Alle genannten Produkte sind Schuldverschreibungen der UniCredit Bank AG. Bei deren Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust.
Stand: 19.4.2017

my.onemarkets – Anlageprodukte nach Maß

  • Mit my.onemarkets, dem Produktkonfigurator der HVB für strukturierte Produkte, können Kunden der Hypo­Vereinsbank gemeinsam mit ihrem Betreuer ihr Wunschprodukt selbst gestalten.
  • Der Anleger bestimmt dabei den Produkttyp, den Basiswert, die Laufzeit, die Anlagesumme sowie die spezifischen Sicherheits- und Ertrags­mechanismen. Der Konfigurator arbeitet extrem schnell. Innerhalb weniger Minuten ist das Produkt erstellt und bereits einen Tag später ins Depot eingebucht.
  • Besonderer Clou: Ihr Wunschprodukt erhält eine eigene Wertpapierkennnummer (WKN). Durch die Eingabe der WKN auf www.onemarkets.de ist es über die gesamte Produktlaufzeit möglich, die aktuellen Kurse abzurufen.

Bildnachweis:

  • StockSy : Helene Cyr


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Für Produktinformationen sind allein maßgeblich der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de.

Funktionsweisen der HVB Produkte (http://blog.onemarkets.de/funktionsweisen/).


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